Festival Jazz an der Oder schon im April. Sehen Sie, wer mitspielt

Jazz an der Oder startet am 26. April und in diesem Jahr hat Leszek Możdżer, künstlerischer Chef des Events ausländische Stars eingeladen (den Saxofonisten Ravi Coltrane, oder den Schlagzeuger Jeff "Tain" Watts). Ein Grund zur Freunde ist auch eine große polnische Vertretung, die ihre mehr als fünf Minuten am 30. April beim Welttag des Polnischen Jazz bekommt. Konzerte der 53. Folge von Jazz an der Oder finden nicht nur im Imparcie sondern auch am pl. Społeczny statt.

Die Jugend beim Jazz an der Oder

Über 30 Konzerte, kostenlose Jamsession, große Stars und junge Musiker, die erst am Anfang ihrer Karriere stehen. – "Man soll unbedingt junge polnische Namen zeigen, denn dies ist eine schöne Fortsetzung der Schule von Komeda und Trzaskowski“ - erklärt Leszek Możdżer, exzellenter Jazzpianist und zugleich künstlerischer Direktor des Festivals. Unter den talentierten Polen besonders bemerkenswert ist die Gruppe Skicki-Skiuk (Konzert 29. April), die Gewinnerin des Wettbewerbs für die Jazzpersönlichkeit des Jahres vom letzten Jahr. – "Ich bin ein Gegner der Konzerte, weil sie den Wesen der Musik töten, die eine reine Freude darstellen soll, doch dank dem Konzert haben wir Skicki-Skiuk entdeckt und nun hat die Gruppe ihr erstes Album aufgenommen“- erzählt Leszek Możdżer.

Wie der künstlerische Chef bemerkt, stellt der polnische Jazz immer noch weltweit ein Phänomen dar. – "Wohl deshalb, weil sich in diesem Land improvisieren lässt, es geht immer noch“ – scherzt der Musiker und kündigt dabei die Festivalsteilnahme von jungen und begabten Menschen an, darunter dem Geiger Mateusz Smoczyński mit Quintett (28. April), dem Geiger Tomasz Chyła mit Quartett (27. April), oder dem Premiereprojekt des Saxofonisten Tomasz Wendt mit Atom String Quartet (26. April).

Stars des Festivals

Wenn es um Gäste aus Amerika geht, dann sollte man auf keinen Fall u.a. Ravi Coltrane verpassen, Saxofonisten und Sohn des legendären Saxofonisten John Coltrane. Er spielt beim Konzert zu Ehren seines Vaters in Impart (26. April).

Zwei großartige Schlagzeuger - Jeff "Tain" Watts (28. April) und Kendrick Scott (29. April) sind ein Tipp nicht nur für Fans dieses Instruments, sondern auch der besonderen Klänge. – "Watts ist eine Ikone des Schlagzeugs, der Mensch, der den Gedanken der Jazztrommel revolutionierte“- bemerkt Leszek Możdżer. Er empfehlt auch das Konzert von Tia Fuller, der amerikanischen Saxofonistin mit besonderem Talent (27. April).

Polish Jazz - Yes

Unter den polnischen Jazzgrößen sollte man sich unbedingt den legendären Jazzsaxofonisten Zbigniew Namysłowski (Konzert Polish Jazz - Yes! 30. April) und Przemek Dyakowski (30. April) anhören. Wir dürfen auch nicht die Musiker aus Wrocław vergessen – der Pianist Kuba Stankiewicz spielt ein Programm mit Hits von Henry Mancini, außerdem das Tandem Magdalena Zawartko (Vokal) und Grzegorz Piasecki (Kontrabass).

Festivaltickets sind ab dem 10. März erhältlich.

Redakcja www.wroclaw.pl