Baszta

Baszta und die anliegenden Fragmente der Verteidigungsmauer sind Elemente der mittelalterlichen Fortifikation. Bis zum 16. Jahrhundert wurde sie ausgebaut und aufgerüstet, danach verlor sie ihre militärische Bedeutung.

- Baszta entstand aus einer Initiative dreier Freunde heraus, die einen Ort schaffen wollten, an dem sich ein Café mit vegetarischer und veganer Kost sowie ein Raum für Treffen und diverse kulturelle Veranstaltungen miteinander verbinden - das schreiben die Besitzer auf ihrer Internetseite. Baszta existiert seit August 2014 in der Baszta Niedźwiadka (Bärenbastei), in einem Hof zwischen der ul. Piaskowa und der ul. Kraińskiego, gleich hinter der Markthalle. 

Vor Ort kann man eine vegetarische Version der thailändischen Küche probieren - von Vorspeisen, über Suppen und Salate, bis hin zu sättigenden Hauptgängen. Im Menü findet man Obst-Cocktails, basierend auf Kokoswasser oder Kokosmilch, veganen Kuchen und derzeit auch Eis. Baszta ist nicht nur ein Restaurant, abends kann man hier auch Bier oder Cider trinken. Im zweiten Obergeschoss befindet sich ein Saal, der als offene Galerie dient -  jeder kann dort seine Arbeiten präsentieren.

Baszta und die anliegenden Fragmente der Verteidigungsmauer sind Elemente der mittelalterlichen Fortifikation. Bis zum 16. Jahrhundert wurde sie ausgebaut und aufgerüstet, danach verlor sie ihre militärische Bedeutung. Höchstwahrscheinlich wurde sie deshalb 1807 nicht abgetragen. Auch als am Anfang des 20. Jahrhunderts das benachbarte Sandarsenal (an dessen Stelle dann die Markthalle erbaut wurde) verschwand, blieb die Bärenbastei weiterhin erhalten.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie ernsthaft beschädigt, erst in den 50er Jahren hat man sie rekonstruiert. Im Zuge des Wiederaufbaus mauerte man eine Steinskulptur eines Bären in die Wand ein. Den Bären fand man im Schutt an der ul. Łaciarska. Daher stammt der Name der Bastei. 

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