Die Erzkathedrale Hl. Johannes der Täufer

Als Mutter der schlesischen Kirchen bezeichnet – sie ist das prachtvollste Bauwerk der gotischen Sakralarchitektur.

Die Geschichte der Kirche begann mit der Zusammenkunft von Gniezno, als dort im Jahr 1000 das Bistum Wrocław gegründet wurde, zusätzlich zu den Bistümern von Kraków und Kołobrzeg. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mehrmals durch Kriege und Brände zerstört. Bereits 1951 wiederaufgebaut, wurde sie anschließend vom Erzbischof Stefan Wyszyński – dem Primas von Polen geweiht.

Im Inneren der Kirche kann man kostbare alte Skulpturen und Gemälde bewundern: das Triptychon Tod Mariens aus dem Jahre 1552 (das aus Lubin hierher verlegt wurden), die gemauerte Kanzel (1723), das Kirchengestühl aus Eichenholz aus den Jahren 1662-1665, sowie zahlreiche Grabplatten aus dem Mittelalter, Manierismus und Barock. Die Kathedrale verfügt über 21 Kapellen, bemerkenswert sind dabei vor allem die: Kapelle St. Elisabeth (1680-1686) und die Kurfürstenkapelle (1716-1721) – ein Werk des berühmten Wiener Architekten J.B. Fischer von Erlach.

Auf den Türmen der Kathedrale befindet sich eine Aussichtsplattform, die man mit Lift erreichen kann.

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