Hochberg’sche Kapelle an der St.-Vinzenz-Kirche

Die Hochberg’sche Kapelle an der St.-Vinzenz-Kirche (heute griechisch-katholische Kathedrale) am Nankier-Platz entstand in den Jahren 1723-1728

Es ist ein Perle der Barockarchitektur und Ornamentik.

Graf Ferdinand Hochberg, Abt des Norbertaner-Klosters, hat die Kapelle für sich selbst entworfen und die besten schlesischen Künstler zur Zusammenarbeit eingeladen. Sie schmückten das Gewölbe mit illusionistischen Fresken, die die sieben Schmerzen der Gottesmutter darstellen - von der Kindheit bis hinzu Passion Christi. 

Die Fresken konnten dank erhaltener Dokumentation wiederhergestellt werden. Den Innenraum schmücken Goldverzierungen und eine dekorative Stuckatur. Den Altar hat man aus 1300 Fragmenten wiederzusammengesetzt, die im Schutt gefunden wurden. Die Pietà, die sich über dem Altar befindet, ist eine genaue Kopie des Originals, das sich in den Sammlungen des Nationalmuseums in Wrocław befindet. 

Im Schutt fand man auch einen Messingstern, der die Marmorplatten im Boden verbunden hatte. Er diente als Muster für die übrigen 379. Erneut ruht in der Kapelle ihr Stifter Graf Hochberg. Sein Sarkophag wurde in der Kirche der Dominikaner-Väter gefunden. Er ist nicht in der Krypta untergebracht, weil diese aufgrund von Grundwasser oft unter Wasser steht, stattdessen wird er im Inneren ausgestellt.  

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