Park Szczytnicki

Mehr als hundert Hektar große Parkanlage zwischen den Straßen Różyckiego, Paderewskiego, Kopernika und Olszewskiego.

Der erste Park an diesem Ort, in der Nähe des damaligen Dorfes Szczytniki (Scheitnig) an der Stadtgrenze Wrocławs wurde vom Kommandanten der städtischen Garnison L. Hohenlohe 1783 angelegt.

Der 16 Hektar große Park wurde im englischen Stil angelegt, wurde allerdings von den napoleonischen Truppen 1806 ernsthaft beschädigt. 1833 wurden die Erholungsgebiete in diesem Teil der Stadt vergrößert, nicht nur die Fläche der Parkanlage wurde größer, südlich von ihr wurde außerdem eine Pferderennbahn errichtet, die an dieser Stelle bis ins frühe 20. Jh. im Betrieb war.

Einen großen Beitrag zum heutigen Aussehen und Reichtum des Parks Szczytnicki trug Peter Joseph Lenne ein, der als königlicher Gärtner nach Wrocław aus Berlin kam. Ende des 19. Jh. wurde ein System der Dämme errichtet, um die Wende des 19. und 20. Jh. wiederum sowie anlässlich der Jahrhundertausstellung 1913 wurden im Park Szczytnicki neue Objekte erbaut, die bis heute für Interesse sorgen und wichtige Punkten auf den Besichtigungsrouten darstellen. 1913 wurde nach Wrocław die Holzkirche Hl. Johannes Nepomuk transferiert, die im östlichen Teil des Parks wiedererrichtet wurde. Das um die Wende des 16. und 17. Jh. geschaffene Bauwerk stand früher in Stare Koźle.

1905 wurde im nördlichen Teil des Parks Szczytnicki ein Denkmal mit der Büste des deutschen Dichters der Romantik Friedrich Schiller aufgestellt. Das während des 2. Weltkriegs zerstörte Monument wurde rekonstruiert. Es war einer der Lieblingsorte des Dichters und Dramatikers Tadeusz Różewicz. Einen separaten Bereich von Park Szczytnicki bildet der Japanische Garten. Der heutige Garten wurde im Jahr 1994 rekonstruiert, sein Vorgänger an dieser Stelle mit einem Teich und Bebauung im japanischen Stil entstand im frühen 20. Jh. anlässlich der Ausstellung der Gartenkunst. Park Szczytnicki liegt in der Nähe anderer Sehenswürdigkeiten Wrocławs. Im Süden befinden sich die Pergola und die Jahrhunderthalle sowie der Zoologische Garten. Im Osten liegen die Gebäude der Ausstellung WuWa aus der Vorkriegszeit während der Norden riesige Wiesenflächen und Spielplätze umfasst.

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