Das Festival Wratislavia Cantans 2019. Die Tickets sind schon erhältlich

Dieses Jahr wird es jede Menge italienische Musik geben, außerdem einige polnische Kostbarkeiten und Klassik. Das Festival findet am 6.-15. September statt. Die Tickets sind schon erhältlich.

Musik (weiter) südlich

Das Oratorium von Antonio Vivaldi „Juditha triumphans” sowie die bisher dem breiteren Publikum unbekannten Sakralwerke von Alessandro Scarlatti und die Oper „Tolomeo e Alessandro” seines Sohnes Domenico Scarlatti sind Kostbarkeiten der italienischen Musik, deren Vorführung wir während der 54. Folge des Festivals Wratislavia Cantans zu hören bekommen.

– "Das diesjährige Wratislavia Cantans wendet sich nach Süden: es beobachtet die kontinuierlich von dorthin strömenden Inspirationen, das Ineinandergreifen von Traditionen, such in dieser Region nach Quellen unserer gegenwärtigen Kultur" – überzeugt Giovanni Antonini.

54. Festival Wratislavia Cantans

54. Festival Wratislavia Cantans

Termin od 6 września 2019 do 15 września 2019

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Doch der italienische Dirigent und Chef des Ensembles Il Giardino Armonico, sowie seit 6 Jahren auch der Programmchef des Festivals von Wrocław versteht durch den Begriff „Süden” nicht nur das, was ihm besonders nah liegt – das Italienische. Es sind auch fernere Zielorte, wie etwa Ägypten, daher findet man im Repertoire dieser Folge Hymnen der koptischen Kirche (in der Interpretation von Coptic Orthodox Church Choir of Sacred Music).

Geplant ist auch ein mozarabischer Choral (in der Interpretation des berühmten Ensembles Organum unter der Leitung von Marcel Pérès, traditionelle Musik aus dem heiligen Berg Athos (Greek Byzantine Choir), wie auch Instrumentalmusik aus Afrika (der Cellist Giovanni Sollima hat ein spezielles Programm vorbereitet).

Neben Motiven aus dem Süden umfasst das Programm von Wratislavia Cantans auch polnische Werke. Andrzej Kosendiak setzt seine musikalischen Reisen mit dem Wrocław Baroque Ensemble fort, die ihn diesmal zur Musik von Mikołaj Zieleński geführt haben, als eine echte Sensation kann sich auch das Konzert der traditionellen polnischen Volksmusik erweisen, interpretiert von mehreren Gruppen (u.a. Gesangstheater und ein Lemken-Ensemble).

Klassik, sprich Mahler und Gershwin

Neben Werken, die exakt zum Motto der diesjährigen Folge passen, soll es auch an der Symphonischen Klassik und sogar an der Opernklassik nicht mangeln. Ein großes Interesse seitens der Besucher wird sicherlich der Auftritt der Israelischen Philharmoniker unter der Leitung eines ihren Lieblingsdirigenten – des Inders Zubin Mehta stoßen.

Er wird die Leitung über die Vorführung der III Symphonie von Gustav Mahler mit dem Knabenchor des Nationalen Musikforums übernehmen.

Die Oper, die möglicherweise in diesem Jahr für Begeisterung sorgen wird, ist das Werk von George Gerswin „Porgy und Bess”, die zahlreichen Jazzschlager umfasst, die aus dem Oberntheater blitzschnell von den Jazzclubs übernommen wurden, wie „Summertime”, oder das Duo „Bess, You Is My Woman Now”, bzw. „I Got Plenty o'Nuttin'”.

Heute wird Gershwins Oper seltener auf der Bühne gespielt, wir hören jedoch öfters ihre Fragmente in verschiedenen Arrangements. Dieses Jahr hat man somit die Möglichkeit, sich mit dem ganzen Werk auseinanderzusetzen, vorführen werden es (in Konzertvariante) die Wrocławer Philharmoniker von NFM unter der Leitung von Wayne Marshall sowie unter Teilnahme von Solisten und dem Hertfordshire Chorus.

Stars

Zu den größten Stars gehört Zubin Mehta, der die israelischen Philharmoniker leiten wird. Nicht weniger bekannt ist in Wrocław Giovanni Antonini, dessen Konzerte mit seiner Band Il Giardino Armonico stets eine treue Fangemeinde versammeln. Nicht anders wird sicherlich auch im September sein, wenn das Ensemble (gemeinsam mit Solisten) die Oper von Domenico Scarlatti vorführt.

Als besonders energiegeladene Formation gilt seit Jahren das Ensemble Organum, stets unter der Leitung von Marcel Pérès. Dieses Jahr führen sie den mozarabischen Choral vor.

Und schließlich Giovanni Sollima, italienischer Cellist, der neben Charisma über den Vorzug verfügt, gerne die Grenzen der Musik und Gattungen zu überschreiten. Inspirationen sucht er nicht nur in gut bekanntem Repertoire, sondern auch in einem völlig neuen. Im September nimmt er uns auf die musikalische Reise jenseits des Mittelmeers mit.

– "Sollima, der von der Folklore begeistert ist, insbesondere von dem Rhythmus in der ethnischen Musik, wird in seinem Auftritt Werke von Komponisten, die mit Neapel – d.h. mit dem Süden Italiens in Verbindung stehen - mit der ursprünglichen Musik aus Afrika verbinden" – kündigt Giovanni Antonini an.

Festivalsorte

Neben Sälen des Nationalen Musikforums hören wir die Konzerte auch in der Stiftskirche hl. Kreuz und hl. Bartholomäus auf der Dominsel, in der Kirche hl. Stanislaw, hl. Dorothea und hl. Adalbert, Kirche hl. Maria Magdalena (Kathedrale der polnisch-katholischen Kirche), in der Universitätskirche und in der Synagoge zum Weißen Storch. Zu einem späteren Zeitpunkt erfahren wird außerdem, in welchen Städten Niederschlesiens wie jedes Jahr Festivalkonzerte stattfinden.

Tickets für das Festival

Tickets für die Konzerte sind ab dem 25. Februar im Handel erhältlich. Die Konzerte mit der größten Besetzung kosten ab 90-250 PLN, kleinere - 50-110 PLN, die Kammerkonzerte ab 30-80 PLN.

Zdjecie Redakcja www.wroclaw.pl

Redakcja www.wroclaw.pl